Schulart

Zu den Besonderheiten des bayerischen Schulwesens zählt eine Schulart, die seit Generationen kaufmännische Nachwuchskräfte ausbildet: die Wirtschaftsschule.

Sie ist eine berufsvorbereitende Schule, die eine allgemeine Bildung und eine berufliche Grundbildung im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung vermittelt. Sie zählt gemäß Art. 14 des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen zu den beruflichen Schulen (Berufsfachschule).

Aufnahme:
Nach der 6., 7. oder 8. Jahrgangsstufe (Mittelschule, Realschule, Gymnasium) in die vier- oder dreistufige Wirtschaftsschule (Klassen 7-10 oder 8-10).

Beim Übertritt aus der Mittelschule (Regelklasse) ist ein Durchschnitt von 2,66 aus Deutsch, Mathematik und Englisch erforderlich. Wird dieser Schnitt nicht erreicht ist ein Probeunterricht in Deutsch und Mathematik zu absolvieren.

Nach der 9. Jahrgangsstufe (Mittelschule, Realschule, Gymnasium) in die zweistufige Wirtschaftsschule (Klassen 10/11) mit Qualifizierendem Abschluss der Mittelschule und mindestens Note 3 in Englisch (Mittelschule Jgst. 9) oder erfolgreiches Durchlaufen der Jgst. 9 und Bestehen einer Probezeit.

Abschluss:
Mittlerer Bildungsabschluss

Anschluss:

  • Berufsausbildung
  • Besuch einer Berufsfachschule (BFS)
  • Übertritt an die Berufliche Oberschule (FOS)
  • in Verbindung mit einem Übergangsjahr (Einführungsklasse) Wechsel in die Oberstufe des Gymnasiums